Pony Fotoshooting - Auch ein tolles Geschenk!

Hallo ihr Lieben,
meine Zeit, was ist das jetzt lange her, seit ich was gepostet habe.
Seit fast 3 Monaten plagt mich eine Luftröhrenentzündung. Da mein Arzt bei der ersten Untersuchung mir prophezeite, das dies länger dauern würde, bin ich also nicht wirklich überrascht, dass ich mich morgens immer noch anhöre, als sei ich aus der Lungenheilanstalt entflohen.
Nun ist der letzte Monat des Jahres angebrochen (wo war eigentlich der Sommer? Kommt nicht vor Herbst/Winter der Sommer?) und die Teezeit hat begonnen. So ein warmer Tee beruhigt den Hals ungemein.


In der Früh muss es bei mir aber Kaffee sein. Wie ist das bei euch so? Lieber Tee oder Kaffee in the morning?

Schon lange wollte ich von unserem Fotoshooting berichten. Unser super süßes tolles Welshpony ist geschrumpft. Es ist einfach eingelaufen. Die Beine sind schlagartig kürzer geworden und es sieht nicht mehr so ausgewogen aus, wenn Tochterherz auf unserer Lilly sitzt. Manche meinen, Tochterherz sei gewachsen. Aber kann das sein? Sie war doch gerade noch die Kleine, die  auf ihrem Pony saß und stolz (im besten Sinne) die Schleifen auf den Führzügel Reiterwettbewerben entgegen nahm. Nein, es muss echt am Pony liegen, das ist geschrumpft. Es kommt mir auch von Tag zu Tag kleiner vor.....?????
Jedenfalls war der Tag für mich gekommen, an dem ich mich ernsthaft damit auseinander setzen musste, für Lilly einen neuen Möhrchengeber zu finden. Sie soll das allerschönste und beste Zuhause bekommen, das es gibt, weil sie es einfach verdient hat. Und so sollten natürlich auch die schönsten Fotos in die Verkaufsanzeige. Sie sollten ausdrücken, was für ein Schatz dieses Pony ist, das beiden Kindern das Reiten beigebracht hat. Eine Bekannte, die früher auch ihr Pferd in unserem Reitstall stehen hatte, macht Tierfotografien und so vereinbarten wir einen Termin.
Leider hatten wir keinen strahlenden Sonnenschein, aber es regnete nicht, das war schon die halbe Miete.
Ich wollte unbedingt eine pferdische Portraitaufnahme, schließlich wären diese Fotos auch Erinnerungsfotos für uns.


Da das Shooting im September statt fand, schob unser Pony schon gut Winterfell und sah nicht mehr so glatt und glänzend aus. Aber ihrem edlen Kopf und wachen Ponyauge tat das keinen Abbruch.
Dieses Foto wurde noch im Stall gemacht. Dann ging es raus in die Natur.


Ein paar Tage zuvor war ich mir nicht mehr so sicher, ob es Verkaufsfotos werden sollten oder eben nur schöne Fotos unseres Ponys. Meine Tochter wollte Lilly sowieso behalten, auch wenn sie nicht mehr auf ihr reiten könnte.


Und wenn man die Vertrautheit zwischen den beiden so sieht, dann will man sie auch gar nicht trennen, oder?



Ach was wär das schön, wenn ich hier auf unserem Hof einen Stall bauen könnte, aber noch ist das nicht möglich.



Mittlerweile haben wir eine kleine Reiterin gefunden, die auf Lilly 2 mal in der Woche reitet und vom Boden aus, kann meine Tochter ja auch einiges machen. Auch spazieren gehen mit Pony ist eine Alternative.


Wir hatten jedenfalls eine lustige und harmonische Zeit mit Claudia, die ein tolles Gespür hat, Tiere und ihre Menschen in Szene zu setzen. Ich überlege, ob ich nicht alle meine Tiere von ihr fotografieren lasse und für jedes ein wundervolles Fotobuch kreiere. Nun sind 3 von 5 Hunden weiß und damit nicht für Matsch und Schnee geeignet :o)) Also werde ich dafür wohl bis zum Frühjahr warten müssen.
Ich finde so ein Fotoshooting auch ein ganz wundervolles Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag für Tierbesitzer. Bei unserer Fotografin gibt es Gutscheine und ich denke, bei anderen auch. Manchmal fällt einem ja einfach nix ein, was man jemandem schenken könnte. 
Also, mir kann meine Familie gerne noch so ein paar Fotoshootings sponsern :o)
Schaut mal hier, das ist Claudias Facebook Seite: https://www.facebook.com/pg/claudiadiederichphotoart/photos/
Falls ich das jetzt als Werbung deklarieren muss, tu ich dies hiermit. Ich bekomme aber keine Prozente oder sonst was. 

So, nun wünsche ich euch einen schönen restlichen Nikolausabend und hoffe, ihr ward alle lieb und brav und habt euren Stiefel übervoll vorgefunden.

Liebste Grüße,
Dani


Der Wolf kehrt zurück!

Letztens kam ein Kunde zu uns in`s Geschäft und im Gespräch sagte er mir, er ginge nicht mehr in den Wald, wegen dem Wolf!!
Hä???? Ja ne, is klar, ich hatte ganz vergessen, dass wir hier in Nordhessen eine Wolfsplage haben und
die zahlreichen Wolfsübergriffe schrecken total ab, hier noch in den Wald zu gehen.
Nein, das war jetzt natürlich ironisch gemeint und ich sagte unserem Kunden, dass ich doch eher Bedenken habe, einer Wildschweinrotte über den Weg zu laufen. Er ließ sich jedenfalls nicht überzeugen und war der Meinung: Der Wolf gehört abgeknallt! - Basta
Nun bin ich da ganz anderer Meinung, ist der Wolf ja erst durch den Menschen hier in Deutschland ausgerottet worden. In unseren Nachbarländern leben die Menschen immer noch mit dem Wolf und sind nicht hysterisch.
Leider wird in den Medien oftmals der Wolf als das böse, blutrünstige Monster hingestellt und somit werden wir in eine Richtung manipuliert. Da ich mich am Anfang auch dabei ertappt habe, negativ über den Wolf zu denken, habe ich mich entschlossen, mich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen und habe mir unter anderem Das Buch von Günther Bloch und Elli Radinger gekauft, mit dem Titel: Der Wolf kehrt zurück! (Ich glaube, ich muss jetzt auf Werbung hinweisen, oder? Also tu ich es hiermit, betone aber, dass ich keinen Werbevertrag mit dem Verlag etc. habe ;o))
Die beiden sind Spezialisten auf dem Gebiet und klären über den Wolf auf. Auch über den Einsatz von Herdenschutzhunden wird berichtet, die dem Schäfer helfen, seine Herde zu schützen. Da wir ja zur Zeit 3 Herdis haben, war es sehr interessant für mich, dieses Kapitel zu lesen.
Ich kann nur jedem, der sich Gedanken um den Wolf macht, dieses Buch zu lesen und es jedem zu empfehlen, der lautstark nach einem Gesetz ruft, das den Wolf grundlos zum Abschuss frei gibt.



Da mich heute starke Rückenschmerzen plagen, habe ich Zeit, den Rest des Buches zu lesen.
Habt einen schönen Sonntag und liebste Grüße,

Dani

P.S. Verlinkt mit Sunday Inspiration


Warum ich meine Mikrowelle rausgeschmissen habe!

Ja, ich koche gern! Aber ich gebe zu, am liebsten sind mir Rezepte, die einfach nachzukochen sind, für die man keine exotischen Zutaten braucht, die schlimmsten Fall über 7 Ecken nach Deutschland eingeflogen werden müssen und dann dementsprechend teuer sind und ihr Nährstoffgehalt dadurch ziemlich niedrig ist. Um so manche nicht heimischen Produkte komme ich natürlich nicht herum, aber ich versuche, so viele heimische, saisonale, regionale Produkte zu verwenden, wie es mir möglich ist.


Seit diesem Jahr habe ich mit meinem Vater den ersten Versuch gestartet, einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Natürlich mussten als erstes Tomaten hinein. Für mich ist gerade bei der Tomate der Geschmacksunterschied sooooo gravierend. Was uns im Supermarkt teilweise als Tomate angeboten wird, ist schon fast unverschämt. Aber wir als Verbraucher sind da sicher nicht ganz unschuldig. Wie oft höre ich in meinem Umfeld " ....ist halt kostengünstig" Diese "Geiz ist Geil"-Mentalität ist nicht meine. Ich prangere hier nicht Menschen an, die den Cent dreimal rumdrehen müssen und nicht wissen, wie sie alles bestreiten müssen. Ich kann nur die Menschen nicht verstehen, die sich einfach keine Gedanken machen wollen, woher ihre Nahrung stammt und ob sie noch die Bezeichnung Nahrungsmittel verdient.
In unserem kleinen Gärtchen wird jetzt der Kohlrabi geerntet. Was für ein Geschmackserlebnis, in so ein frisch geschältes, knackiges Stück hineinzubeißen. Oder einen frischen Kohlrabi-Möhren-Salat daraus zu machen. So bleiben auch noch alle Vitamine und Nährstoffe erhalten.


Wenn ich koche, dann am liebsten mit Oma´s alten Gusstöpfen. Als ich noch Fleisch gegessen habe, gab es keinen geeigneteren Topf für einen Schmorbraten für mich, als den uralten gusseisernen Bräter.
Heute verwende ich ihn für andere Gerichte. Irgendwie bin ich auf dem Weg "back to the roots"
Ich zweifle immer mehr daran, dass der sogenannte Fortschritt auch immer einer ist. Ja, ich habe einen Thermomix-Verschnitt, aber ist er nicht auch ein Spiegelbild unserer Zeit? Alles muss schnell gehen. Nur mit dem Thermomix zu kochen, ist für mich keine Option. Und meinen Kindern möchte ich mitgeben, wie man richtig kocht. Wie man Zwiebeln, Lauch etc. schneidet. Wie Marmelade gekocht wird und das es eben Arbeit macht, wenn man etwas essen möchte, das den Körper ernährt.
Und außerdem macht gemeinsames kochen erst so richtig Spaß!



In unserem Geschäft kommen oft Dinge aus längst vergangenen Zeiten an. Verbeulte Alumilckkannen, Zinkwannen, Waschbretter, alte Töpfe.....



 Fotoalben, mit verblichenen Fotografien die Frauen beim gemeinsamen Krauthobeln zeigen oder beim Brotbacken im Dorfbackhaus.






Manchmal wünsche ich mir eine Zeitmaschine um diese Zeit selber zu erleben. Vielleicht nur für eine Woche, denn so, wie die Menschen auf den alten Fotografien einen enormen Kulturschock bekämen, würden sie in unsere Zeit katapultiert werden, so hätte ich ihn wohl auch. Und sicher würde mir einiges an modernen Errungenschaften fehlen.

Aber zurück zum kochen. Ich möchte meine Nahrung so schonend wie möglich zubereiten
und ich koche lieber mit Kräutern als mit starken Gewürzen, die oft den Eigengeschmack der Nahrungsmittel überlagern.





Kochen ohne frische Kräuter ist für mich fast unvorstellbar. Im Winter muss man notgedrungen auf getrocknete zurück greifen. Aber auch da gibt es qualitativ richtig gute!

Und was hat das jetzt alles mit meiner Mikrowelle zu tun?
Vor einigen Wochen habe ich eine Abhandlung über die Mikrowelle gelesen. (Im Rahmen meiner Ausbildung als Ernährungsberaterin) und ehrlich gesagt, bin ich fast vom Hocker gefallen.
Unsere Mikrowelle wurde oft zum Aufwärmen von Resten genutzt, oder zum Schmelzen von Butter, Kokosöl etc. für Backrezepte.
Meiner Mutter war die Mikrowelle von jeher suspekt, so bin ich ohne dieses Gerät in der Küche aufgewachsen.
Erschreckend fand ich den Bericht über einen Vorfall 1991 in Tulsa, Oklahoma, wo einer Patientin eine Blutkonserve verabreicht wurde, die in der Mikrowelle erwärmt wurde (was allerdings nicht üblich ist). Dieser kurze Vorgang reichte aus, das Blut so zu verändern, dass die Patientin starb und es zu einem Gerichtsverfahren kam.


Überall kann man nachlesen, dass Muttermilch auf keinen Fall in der Mikrowelle erhitzt werden darf, da Enzyme und Antikörper zerstört werden.
Wenn also bei der Muttermilch solche Veränderungen nachgewiesen wurden, sollte man dann nicht auch vorsichtig bei anderen Nahrungsmitteln sein?
Was passiert eigentlich beim Erwärmen in der Mikrowelle?
Es entsteht ein hochfrequentes Wechselstromfeld, dass die Moleküle in der Nahrung bis zu 5 Millarden mal hin- und her springen lässt. Dieser Vorgang verändert die Moleküle dermaßen, dass der Körper sie nicht mehr erkennt.
Nach dem zweiten Weltkrieg machten russische Wissenschaftler, vor allem am Radiotechnologischen Institut in Klinsk, Versuche mit Mikrowellenherden.
Das Forschungsteam kam zu erschreckenden Ergebnissen.
Hier nur zwei:
Bei Erwärmung von Fleisch für den menschlichen Verzehr wird d-Nitrosodiethanolamin erzeugt, ein bekannter krebserregender Wirkstoff.
Verzehr von Mikrowellen erwärmten Lebensmittel führt zu einem erhöhten Krebszellenanteil im Blut.
In der Sowjetunion wurde die Mikrowelle 1976 aufgrund der Forschungsergebnisse verboten, die den Schaden an den Lebensmitteln aufdeckten. Später wurde das Verbot wieder aufgehoben.
In den 80`er Jahren führte der Schweizer Biologe Dr. Hans Ulrich Hertel  als erster klinische Studien durch über die Auswirkung von Nahrungsmitteln, die durch Mikrowellen erhitzt wurden, auf  menschliches Blut und die Physiologie des menschlichen Körpers. Aufgrund seiner Studien begann er bestimmte Prozesse in der Lebensmittelverarbeitung in Frage zu stellen und wurde von seinem Arbeitgeber gefeuert, dem größten weltweit agierenden Lebensmittelkonzern der Schweiz.
Zur gleichen Zeit erschien in der 19. Ausgabe des Journal Franz Weber das Ergebnis einer Studie zum selben Thema. In der Mikrowelle aufgetaute Lebensmittel oder gekochte oder erhitzte, verändern sich. Die Nahrungsmittelmoleküle werden krebserregend. Pflanzenalkaloide, wie sie in Gemüse vorkommen, werden karzinogen. Aminosäuren in Milch und Zerealien ebenfalls. Das gleiche passiert mit Glucosiden und Galactosiden.
Per Gerichtsbeschluss wurde Dr. Hertel und Dr. Blanc übrigens verboten, darüber weiter zu berichten. Der Schweizer Händlerverband für Haushalts- und Insudtrie-Elektogeräte  war dafür verantwortlich. Wegen Eingriff in den freien Handel wurde er verurteilt. 1998 hebte der  Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Urteil von 1993 wieder auf, da es das Recht Dr. Hertels verletze.
Ich könnte hier noch viel mehr schreiben, von Versuchen mit mikrowellen erwärmten Wasser und Auswirkung auf das Keimen von Saatgut, aber ich belasse es jetzt mal dabei.
Ich wollte euch nur mal aufzeigen, was man vom Hersteller und Verkäufer mit Sicherheit nicht gesagt bekommt. Ich bin ohne Mikrowelle aufgewachsen und kann mich nicht erinnern, dass wir uns irgend ein gerät gewünscht hätten, das das Essen etc schneller erwärmt. Topf und Herd reichten vollkommen aus. Meine Familie und ich sind jetzt auch da wieder gelandet, bei einem Leben ohne Mikrowelle.


Back to the Roots, in der Küche!

Liebste Grüße,
Dani



Spätsommer-Impressionen

Der Spätsommer ist für mich so eine Sache,,,,,
Einerseits bringt er uns so ein besonderes Licht mit, wenn zum Beispiel die Sonne aufgeht, oder Nebelschwaden über den abgeernteten Feldern liegen, in denen das Sonnenlicht ganz geheimnisvoll aussieht, andererseits bringt er uns klar die Botschaft: Das war`s jetzt mit dem Sommer. Der Herbst steht schon in den Startlöchern. Die Sonne geht später auf und ihr Licht ist mehr golden, als das gleißende Hochsommerlicht.


Da wir ja mitten in den Feldern wohnen, fast hätte ich gesagt, jenseits jeglicher Zivilisation, aber sooo schlimm ist es dann doch nicht, erleben wir die 4 Jahreszeiten also direkt vor unserer Haustüre.
Standen die Felder bei uns bis vor kurzem noch im vollen Korn....







So sind sie nun abgeerntet und unzählige Strohballen liegen auf den Feldern.


Auch haben wir wieder freie Sicht auf die im Frühnebel grasenden Kühe.


Auch Hundespaziergänge sind wieder etwas entspannter, da wir nun Rehe und Hasen schon von weitem sehen können.




Allerdings lassen wir bestimmte Kandidaten unserer 5 Hunde nur an der Leine. Bei denen hat das Rückruftraining im Ernstfall schon öfters versagt. Wobei man sagen, muss, dass unsere weißen Herdenschutzhunde nicht auf Wild gehen sondern sich einfach die Freiheit nehmen wollen, die Wege zu laufen, die für sie interessant sind. Und dann kann es dauern, bis man sie wieder sieht.




Da wir aber ca. 5000 qm eingezäuntes Gelände haben, fehlt es ihnen in keinster weise am Freilauf.
Herdenschutzhunde sind nun auch keine sportlichen Typen,die man ans Fahrrad bindet und 5 km radelt. Sie sind territorial und bewachen am liebsten ihr Gelände. Meistens liegen sie in der Mitte und legen einen grandiosen Sprint zum Zaun hin, sollte sich "Gefahr" nähern.

Aber auch die Kinder haben nun für kurze Zeit richtig Spaß direkt vor der Haustüre, denn da kann man sich nun richtig körperlich verausgaben.



Diese Rundballen zu erklimmen, ist gar nicht so leicht!


Auch der Papa im Hintergrund hat seinen Spaß und genießt die Aussicht von oben!



Here  comes the son!



Am nächsten Tag hatten einige Muskelkater und verkratze Arme, aber der Spaß hat doch überwiegt.

So geht nun der Spätsommer seinem Ende entgegen........



Bald werden Sneakers gegen festeres Schuhwerk ausgetauscht.......


Und mit diesem Sonnenuntergang verabschiede ich mich für heute, wünsche euch einen sonnigen Sonntag und schicke
liebste Grüße,

Dani

Mein liebstes Anti-Aging Mittel, das auch du zuhause hast!

Letztens kam meine Tochter nach Hause, warf einen Blick auf den Küchentisch, wo die Post liegt und sagte mit einem Blick auf ein geöffnetes Paket: "Machst du jetzt eine Sammlung auf?"
"Ne, aber ich habe echt vergessen, dass ich schon einige habe" antworte ich etwas verlegen.
Schließlich sage ich den Kindern ja immer, dass sie nicht allen Blödsinn kaufen sollen, den sie gerade sehen. Und jetzt habe ich durch eine App auf meinem Handy, mit der man mal mehr, mal weniger wundervolle Dinge von weit her kaufen kann, die Anzahl unserer Trinkflaschen erhöht (lach).
Aber eigentlich sind es gar nicht soooo viele, nur so um die 15....also eigentlich sind es 5 Flaschen, die noch 10 Freunde haben, ja so hört es sich besser an.
Hier seht ihr 11 Freunde ;o)




Angefangen hat alles damit, dass ich endlich den Entschluß gefasst habe, täglich zwischen 1,5 und 2 Liter Wasser am Tag zu trinken.
Bis dato war ich ein Wassertrinkmuffel, ein Wesen, das hier auf der Erde leider sehr häufig anzutreffen ist. 
Ja klar, man hört überall, wie wichtig trinken ist, aber da sind sofort die kleinen Stimmen in deinem Kopf "das schaffst du eh nicht" "wie, ich soll nur reines Wasser trinken?" "Bis jetzt ging`s doch auch so" "ich bin doch so vergesslich, ich kann nicht auch noch an`s trinken denken".

Vor 5 Monaten habe ich ein sehr interessantes Buch in die Hände bekommen, in dem es um`s Wasser ging.



Wie wir alle wissen, besteht der Mensch aus 50-80% aus Wasser. Das Neugeborene liegt bei bis zu 82%, beim alten Menschen kann der Anteil bis zu 50% runter gehen.
Dann nehm ich jetzt einfach mal für mich 65% Wasseranteil.
Das ist ganz schön viel. Unser Blutplasma besteht um die 90% aus Wasser. Und wenn Blut zu dick ist, wissen wir, kann das sehr gefährlich werden!
Eigentlich ist Wasser ja ein wirklich schönes Element. Ich denke gerade an das Baden im Meer, sich von den Wellen tragen zu lassen oder sich die Füße in einem kalten Gebirgsbach nach einem langen Aufstieg zu kühlen.
Händewaschen nach der Gartenbarbeit kann ein Genuß sein.

Oder denken wir an die schönen Seiten des Regens. Ja, ich weiß, dieses Jahr hätten die Sommerferien wirklich trockener ausfallen können, lässt sich aber nicht mehr ändern (siehe letzten Post ;o))
Ich liebe es, nach einem Sommerregen durch den Wald zu gehen. Er riecht auf einmal ganz anders, sehr intensiv.



Der modrig hölzerne Geruch des Waldbodens nach einem Regen ist ganz anders, als bei einem Spaziergang während der Sommerhitze. Auch die Farben sind danach viel intensiver, das Grün leuchtet einen nur so an.

In den letzten Tagen hatten wir hier Frühnebel. Diese leichten Nebelschwaden haben die Landschaft ganz geheimnisvoll aussehen lassen. Ich gehöre zu den Frühaufstehern, weil ich diese Ruhe, diesen Frieden um mich soooo genieße. Und wenn am Horizont der Himmel hell wird und die aufgehende Sonne ankündigt, dann ist das Glücksgefühl pur für mich.



Diese Zeit nutze ich für meine Atemübungen. Wusstet ihr, dass die Lungen der meisten Menschen im unteren Teil "nicht sauber" sind? Ich drück das mal jetzt ganz Laienhaft aus. Aber wir atmen zu flach, zu hoch und am Tag sind wir dann noch den ganzen Abgasen ausgesetzt. Die Lungenspitzen werden nicht richtig belüftet, was auf Dauer logischerweise nicht gut ist. 
Wenn ich morgens die Hunde auf `s Gelände lasse und wir so eine herrliche Luft haben, wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt, atme ich ca. 30 bis 40 mal ganz tief durch die Nase ein und auf "ffffff" aus. Das verlängert das Ausatmen. 
Diese Übung ist sozusagen die Dusche für die Lunge. Sie ist kinderleicht und gibt einem schon am Anfang des Tages das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben.
Natürlich sollte euer Nachbar kein Kohlekraftwerk sein oder euer Balkon nicht an die Autobahn angrenzen (grins).
Bei der Ermittlung des biologischen Alters wird auch die Lungenfunktion gemessen. Noch ein Grund mehr, ein bisschen auf seine Atmung und Lunge zu achten.
Reine, feuchte Luft befeuchtet die Nasenschleimhäute und hilft damit, Viren und Bakterien zu bekämpfen.

Danach geht`s ab unter die Dusche. In der Nacht reinigt sich der Körper u. a. durch schwitzen und scheidet die Giftstoffe auch über die Haut aus.
Heißes duschen öffnet die Poren. 




Danach benutze ich am liebsten eine ganz reine Seife, z.B. reine Olivenölseife aus Frankreich.
Heiß abspülen und danach dusche ich mich kalt ab, ähnlich nach Kneipp. Immer mit dem rechten Bein anfangen, dann linkes. Danach die Arme in der gleichen Reihenfolge. Dann Rücken und Vorderseite.
Wechselduschen sind auch eine hervorragende Sache. Dabei wechselt man die heißen Duschphasen mit den kalten 2 x ab.
Das puscht das Immunsysten, ist ein hervorragendes Anti-Cellulite-Mittel, entknittert das Dekolleté und strafft das Bindegewebe am ganzen Körper.

Und nun kommen wir wieder zur inneren Anwendung durch trinken.



Durch das Buch angeregt, trinke ich morgens nach dem Aufstehen sofort ein Glas Wasser und gebe die Menge in eine App (Water Time pro) ein, damit ich einen genauen Überblick habe, ob ich auch auf meine 1,5 Liter komme. Man kann sein Tagesziel individuell einstellen und wird erinnert, wann es Zeit wird, etwas Wasser zu trinken. Für mich ein großes Hilfsmittel.
Auch die Kinder wurden liebevoll dazu verdonnert, morgens 1 Glas Wasser zu trinken. Meine Tochter hat mit stillem Wasser zum Glück kein Problem, sie mag kein Wasser mit Kohlensäure. Ich habe mir auch stilles Wasser angewöhnt. Früher musste Wasser für mich ziemlich sprudelig sein, heute nicht mehr. Infused Water ist eine tolle Abwechslung und da kommt meine Flaschensammlung wieder ins Spiel.




Angefangen hat alles mit der linken Trinkflasche. Die hat eine Skala in 50 ml Schritten und es passt 1 Liter rein. Außerdem hat sie ein Fruchtsieb für Infused Water. Ebenso die rechte, da passen aber nur 500 ml rein. Wie ihr unschwer erkenn könnt, liebe ich den Minzgeschmack. Frische Minze aus dem Garten in die Flasche, Wasser drauf ( ich nehme gefiltertes Leitungswasser) fertig. Auch meine  Tochter liebt diese Art von Wasser. Oft nehme ich auch ätherische Öle.
Morgens mache ich mir eine 1 Liter Flasche mit 1 oder 2 Tropfen ätherischem Zitronenöl fertig und trinke diese bis 14 Uhr. Dann gibt es die 2 Flasche mit ätherischem Pfefferminzöl bis zum Abend. Kurmäßig eine Woche angewendet reinigt das eure Zellen. Aber bitte auf die Qualität achten. Am besten ätherische Öle in der Apotheke kaufen und sich bestätigen lassen, dass sie innerlich angewendet werden können.
Wasser trinken hilft auch noch beim Abnehmen. Die ganzen Schlackenstoffe werden herausgespült und man hat weniger Appetit, da wir oftmals denken, wir hätten Hunger, dabei sind wir nur durstig.
Ausreichend vor dem Schlafengehen getrunken, hilft der Leber und den Nieren die Entgiftung reibungslos durchzuführen. 
Ebenso hat Wasser eine enorme Auswirkung auf die Verdauung. Unmittelbar vor und zu dem Essen sollte nicht getrunken werden, auch nach dem Essen sollten die Magensäfte durch Trinken nicht verdünnt werden. Dadurch bleibt das Essen nicht so lange im Magen und man fühlt sich nicht so voll. Wer an Verstopfung leidet, wird nach einiger Zeit eine deutliche Verbesserung spüren.
Ein innerlich reiner Körper spiegelt sich auch äußerlich wieder. Die Haut wird praller, dadurch verschwinden kleine Fältchen. Das gesamte Erscheinungsbild der Haut ist reiner und strahlender.
Es gibt noch gaaaaanz viele Gründe, warum wir ausreichend Wasser trinken sollten, aber für heute reicht es erstmal.
Ach ja, falls ihr fragt, warum Wasser und kein Saft, Softdrink etc. Ganz einfach. Reines Wasser versorgt den Körper und reinigt ihn, alles andere muss erst verdaut werden. Wasser nicht.
Probiert es mal aus. Fangt mal an, mehr reines Wasser zu trinken. Nach 3 Wochen hat der Körper sich schon richtig daran gewöhnt und verlangt danach.
Für heute verabschiede ich mich und wünsche euch allen eine gute Nacht.



Liebste Grüße,

Dani

P.S. Meine Kunststoffflaschen sind alle BPA free, darauf achte ich sehr. Und die Metallflaschen halten im Sommer kaltes Wasser schön kühl.

PPS: Wenn ihr euch fragt, warum ich so viele Flaschen habe:
Mittlerweile sind die überall im Einsatz. Im Auto, in der Handtasche, am Arbeitsplatz, in der Schule....
Kann sein, dass die Sammlung doch noch wächst (lach)

Meine Geheimwaffe gegen den inneren Kritiker und schlechtem Gewissen!

4 Wochen habt ihr nun nichts von mir gehört, da wird es aber wirklich Zeit, wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Eigentlich wollte ich gar nicht eine so lange Zeit "schweigen", aber in den Sommerferien läuft halt doch vieles anders als sonst, alles ist spontaner und nicht so ganz planbar, wenn die Kinder sich nicht an Schulpläne halten müssen.
Jetzt hat seit gestern die Schule wieder begonnen und alles nimmt seinen gewohnten Gang.
Zurückblickend auf die vergangenen Sommerferien kann ich nur sagen, nichts kam so, wie ich es mir vorgenommen habe!!


Und so eine Erkenntnis hebt normalerweise nicht meine Stimmung!
Da macht sich dann so eine Stimme bemerkbar und sagt zu mir: "Siehste, hat wieder nicht geklappt, was du dir vorgenommen hast. War ja klar, hat ja letztes Jahr auch nicht geklappt."
Dabei hatte ich mir dieses mal vor den Ferien fest vorgenommen, ganz viel mit den Kindern zu unternehmen. Wir können im Sommer wegen unserem Geschäft nicht weg und damit die Kinder wenigstens ein bißchen Abwechslung haben, hatte ich an Tagestouren am Wochenende gedacht oder kleine Trips am Nachmittag, da ich nur vormittags arbeite. Außerdem sollte der Flur renoviert werden und aus dem Büro meine Relaxzone werden. Was dabei raus kam, könnt ihr euch sicher denken - genau! Nichts!



Nun war es so, dass es einige ungeplante Ausfälle bei unseren Mitarbeitern gab, die ein paar Pläne meinerseits über den Haufen geschmissen haben. Die Laune rutscht in den Keller, die destruktive Stimme meldet sich wieder: "War doch klar, alle anderen haben Urlaub, nur du kannst nicht weg. Und wenn du weg könntest, ist das Wetter schlecht usw....."
Am liebsten hätte ich manchmal der ganzen Welt zugerufen:
"Mir reichts`s - ich geh schaukeln!"



Schönes neu renoviertes Treppenhaus, ade!
Besuch der Wartburg und der Feengrotten - ade!
Staudenbeete anlegen -ade (als ich Zeit dafür hatte, war Land unter!)
Aber irgendwann kam ein Zeitpunkt, an dem es mir einfach reichte. Ich hatte mir selber so viel Druck gemacht, in dem ich mir vorhielt, was alles hätte besser laufen können. Wenn ich keine Flugangst hätte, säße ich mit meinen Kindern irgendwo in der Sonne und nicht im verregneten Nordhessen. Wenn ich disziplinierter wäre, dann wäre das Büro schon längst im im hinteren Teil des Hauses und die Relaxzone eingeweiht. Wenn ich nicht, dann wäre schon längst usw.
Und auf einmal antwortete ich mir selber ganz spontan:

DANN ISSES HALT SO! 



Für mich eine ganz neue Erfahrung. Auf einmal hörte jede innere Diskussion auf. Pulsschlag und Adrenalinausschüttung regulierten sich. Ein Gefühl zaghafter Ruhe machte sich breit.
Es macht so einen Unterschied, wenn ich am Ende eines ausgefüllten Tages mit Blick auf den unaufgeräumten Schreibtisch zu mir sage: Dann isses halt so! - Das heißt nicht, dass es so bleibt. Aber morgen ist auch noch ein Tag!
Früher wären mir sofort Gedanken wie: "Oh man, wie das hier noch aussieht, wieso hast du dafür keine Zeit gehabt. Wenn das jemand sieht!" gekommen. Laune unten!
Oder jetzt bei dem morgendlichen Blick aus dem Fenster in die verregnete Welt da draußen:"Dann isses halt so! Das Wetter wird nicht besser, wenn ich deswegen schlechte Laune habe, weil der Ausflug nicht stattfinden kann. Er findet HEUTE nicht statt, aber er WIRD stattfinden. Abgehakt, neuer Plan für heute!"
Früher wäre meine Laune erstmal im Keller und es hätte schon gedauert, bis sie sich wieder gebessert hätte.
Noch ein ganz tolles Beispiel! Ich habe einen Hang, mich mit anderen Frauen zu vergleichen. Ach, alle sind schlanker als ich. Die haben doch auch Kinder bekommen und haben trotzdem eine top Figur. Wieso ich nicht? Ist doch alles ungerecht verteilt auf der Welt. Wann pass ich endlich wieder in meine alte Hose von vor 15 Jahren????
Wenn ich jetzt auf die Waage steige und es bewegt sich nichts in die linke Richtung, dann sag ich mir ab jetzt: "Dann isses halt so!" Mir steht es ja offen, daran etwas zu ändern. Und das hab ich im übrigen auch getan, ich habe mich nämlich im Fitnesststudio angemeldet um meine Rücken- und Bauchmuskulatur  zu stärken, bzw. aufzubauen. Dazu hatte mir der Orthopäde schon vor 2 Jahren wegen meinem Blockwirbel in der Lendenwirbelsäule geraten. Ich hatte aber immer Hemmungen dort hin zu gehen, da man meistens Frauen trifft, die eine top Figur haben und dann komm ich, komplett untrainiert, mit leichtem Waschbärbauch.
Und auch da hat mir meine neue Einstellung geholfen.
Denn nach dem "Dann isses halt so!" setze ich ich immer ein: Aber so muss es nicht bleiben!" 



Ich resigniere nicht, sondern nehme eine Tatsache wertfrei hin und nehme mir dann Zeit zu überlegen, ob ich diese Tatsache ändern kann oder will.
Kann ich etwas nicht ändern, übe ich mich in der Gelassenheit, dies hinzunehmen. Je nach Situation fällt es mir noch manchmal schwer, aber in kleineren klappt es schon richtig gut.
Früher konnte ich es z.B. sehr schlecht ertragen, wenn hinter meinem Rücken falsche Tatsachen erzählt wurden oder gar Lügengeschichten, nur um mich schlecht zu machen. Unsere Stadt hier ist nicht groß und es gibt immer Neider, die so was los lassen. So etwas hat mich tagelang beschäftigt. Jetzt trifft es mich im ersten Moment immer noch sehr hart, aber ich setze nun bewusst ein: "Dann erzählt sie/er halt so was! Kann ich nicht ändern" dagegen. Da fällt mir gerade der passende Spruch einer Karte ein: Die einen kennen mich, die anderen können mich! (lach)
Kann ich eine Tatsache ändern und möchte es auch, mache ich mir einen Plan mit einer Deadline. Die Deadline sorgt dafür, dass ich wirklich ins Handeln komme. Und wenn ich alles getan habe, was ich konnte und etwas wurde trotzdem nicht fertig, dann isses halt so ;o)
Und kann ich eine Tatsache ändern und mach es nicht, dann muss ich die Konsequenzen tragen. Möchte ich abnehmen und kann ich mich beim Vorbeigehen an der Bäckerei nicht beherrschen und komme mit 2 Stücken Torte nach Hause, die dann genüsslich  verputzt werden, muss ich mit der Konsequenz leben, dass es etwas länger dauern wird, bis die Hose am Bund nicht mehr kneift. Ist dann halt so!



Wenn ich in diesen Sommerferien die Wartburg immer noch nicht besucht habe und die Verschönerungen im Haus immer noch anstehen, so habe ich doch etwas für mich ganz wertvolles gefunden. Ein Gegenmittel gegen selbstgemachten Stress und Frust. Und wenn ich relaxter durch`s Leben gehe, hat das ziemlich positive Auswirkung auf mein Umfeld und meine Gesundheit.
Ich wünsche euch einen entspannten Abend und schicke euch liebste Grüße,

Dani




Ich bin so frei.....


                                                   (Postkarte von Grafik Werkstatt)



Heute zeige ich dir mal wieder eine Postkarte aus meiner Sammlung.
Mittlerweile sollte ja bekannt sein, dass ich solche Karten liebe :o)
Sie ist mir deswegen so wertvoll geworden, weil ich bei mir und anderen Menschen immer wieder feststelle, wie oft wir uns am Außen orientieren und nicht unbedingt auf unser Herz hören.
Vielleicht  denkst du jetzt: Also ich hab damit keine Probleme, mir ist es wurscht (egal), was andere  über mich denken!" Wenn das wirklich so ist, dann gratuliere ich dir ganz herzlich - Du bist frei!!!
Aber oftmals glauben wir es nur, dass es uns egal ist, was andere von uns denken.
Da hast du dir ein neues Kleidungsstück gekauft, das dir super gefällt, du fühlst dich wohl darin und dann kommt die Schwiegermutter, Arbeitskollegin oder wer auch immer und sagt beiläufig oder direkt: Irgendwie steht dir das jetzt aber nicht so richtig! - BAM!!!!
Was macht das mit dir? Verunsichert es dich? Kommen dir sofort Gedanken wie: Hätte ich den Rock doch lieber etwas länger gekauft, damit man meine komischen Knie nicht so sieht? - Oder: Ist die Farbe vielleicht doch zu auffällig? - Oder: Vielleicht hab ich doch nicht die Figur für solche tollen Teile?
Oder es steht ein Familienfest an und du hast einfach keine Lust auf diese Barbie-Schwägerin, die auf alle herab sieht, die nicht Kleidergröße 34 tragen, oder deine Schwiegermutter, die dir ständig vorhält, dass du da massive Fehler in der Erziehung machst und wie deine Kinder wieder rumlaufen, was sollen denn die anderen Gäste denken, hättest du deiner Kleinen nicht schöne Lackschuhe anziehen können?
(Personen sind hierbei natürlich austauschbar)
Dann geh nicht hin!!!! Denn, was macht es mit dir, wenn du auf solche Leute triffst? Es zerstört dein Selbstbewusstsein und fördert ungesunde Zweifel in dir. Lass es!
Und da gibt es noch so viele Kleinigkeiten, die uns vielleicht auf den ersten Blick gar nicht bewusst sind. Ich habe eine Freundin, die würde NIE ungeschminkt die Zeitung aus dem Briefkasten holen oder den Müll raus bringen. "Wenn mich einer so sehen würde!!!!!!!" Ja sind wir denn denn eine Zumutung für die Welt, wenn wir unser natürliches Gesicht zeigen?
Ich wünsche uns allen, dass wir mehr auf unsere Bedürfnisse, Wünsche, was auch immer achten und uns fragen: Mach ich das (nicht), weil es meine innerste Entscheidung ist oder weil Gedanken kommen wie : Was wohl die Nachbarn, Arbeitskollegen etc. denken?!
Dann wirst du immer freier in deinem Handeln und Leben.
Hab einen schönen Sonntag und

Liebste Grüße,
Dani

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